Die Leibniz-Gemeinschaft hat den Leibniz-Gründungspreis 2026 an Sonojet, eine Ausgründung des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW), verliehen. Das Start-up ist seit diesem Jahr Partner im Forschungsverbund Leibniz Gesundheitstechnologien und präsentierte seine Technologie erst kürzlich am gemeinsamen Messestand von Leibniz Gesundheitstechnologien auf der MEDICA 2025 in Düsseldorf.
Mit seiner neuartigen Aerosoldrucklösung ermöglicht Sonojet die Herstellung gedruckter Elektronik direkt auf 3D-Oberflächen, darunter Leiterbahnen, Antennen oder Sensorsysteme. Herzstück der Technologie ist ein am IFW entwickelter Aerosoldruckkopf, der mithilfe einer integrierten mikroakustischen Aerosolquelle besonders effizient, kompakt und materialschonend arbeitet. Die Lösung eröffnet neue Potenziale – unter anderem für Anwendungen in der Medizintechnik, der Automobilindustrie und der Consumer Electronics.
Auszeichnung unterstreicht Stärke der LGT-Partner im Technologietransfer
Die Wahl von Sonojet zeigt erneut, welche Innovationskraft im Forschungsverbund Leibniz Gesundheitstechnologien steckt. Unter den weiteren Nominierten befanden sich mit MatchingTools (ZEW), MicroQuasar Technologies (INP) und NMI Technologies (IHP) gleich mehrere Ausgründungsvorhaben aus LGT-Partnerinstituten.
Damit setzt sich ein deutlicher Trend fort: LGT-Partner überzeugen seit Jahren regelmäßig beim Leibniz-Gründungspreis. Zu den bisherigen Gewinnern zählen unter anderem DeepEn (2025), openUC2, HyPhoX und Nebula Biocides und sind damit Beispiele für den erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Lösungen, insbesondere Bereich der medizinischen Anwendungen.