Entzündungshemmende Hydrogel-Produkte für völlig neuartige, hochwirksame und wirtschaftlich vorteilhafte Therapien

Chronische, nicht heilende Hautwunden stellen ein ernstes Problem für die Gesundheitsversorgung dar, das zudem mit der steigenden Inzidenz von Diabetes und Übergewicht immer bedeutsamer wird. Die fehlende Heilung resultiert dabei oft aus einer Fehlregulation molekularer Signale, die die Entzündungsreaktion und die Gewebereparatur steuern. Eine neuartige Behandlungsmöglichkeit stellen hierfür entzündungshemmende Wundauflagen auf Basis von glykosaminoglykanhaltigen Polymernetzwerken dar, welche als ein "molekularer Schwamm" für entzündungsfördernde Signalmediatoren wirken, dadurch die Entzündung auflösen und die Wundheilung ermöglichen.

Derartige entzüdnungshemmende Effekte werden schon länger intensiv von den Leibniz-Wissenschaftlern des IPF Dresden erforscht. Die klinische Umsetzung der vielversprechenden Technologie wird gegenwärtig durch die Ausgründungsinitiative „ResCure“ im Rahmen eines vom BMWK geförderten EXIST-Forschungstransfer-Projektes vorangetrieben und soll in Zukunft neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Wundheilungsstörungen schaffen.

Im Rahmen dieser Leibniz HealthTech Lecture wird Dr. Uwe Freudenberg diese vielversprechende neue Technologie aus dem LGT-Kompetenzfeld "Bioaktive Materialien" vorstellen.

Termin: 09.06.22 | 14:00 – 15:30 | online

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