Medica 2017: LGT-Institute präsentieren Forschung zu Biomaterialien, Bildgebung und Plasmamedizin

| Mitgliedsinstitute von Leibniz Gesundheitstechnologien nehmen 2017 wieder an der Weltleitmesse der Medizinbranche „Medica“ teil. Vom 13. bis 16. November präsentieren sich die Leibniz-Institute für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT, Jena), für Polymerforschung (IPF, Dresden) und für Plasmaforschung und Technologie (INP, Greifswald) mit eigenen Messeständen. In Fachvorträgen erläutern zudem weitere Leibniz-Forscher ihre neuen Ansätze in der Krebsdiagnostik und für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenzen.

Drei Institute von Leibniz Gesundheitstechnologien sind in diesem Jahr bei der Medica in Düsseldorf vertreten: Am Stand 97 / Halle 8b stellt das Leibniz-IPHT unter anderem Ansätze zur multimodalen Bildgebung und zur Erregerbestimmung per Raman-Spektroskopie vor, während die Leibniz-Wissenschaftler vom IPF Dresden (Stand D94 / Halle 3) neueste Biomaterialien für medizinische Anwendungen präsentieren. Erst kürzlich hatten die Dresdner Forscher einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung chronischer Wunden mit speziellen Hydrogel-Wundauflagen in Science Translational Medicine publiziert.

Einen weiteren Ansatz zur effizienten Wundbehandlung stellen darüber hinaus INP-Wissenschaftler am Stand E05 / Halle 15 mit ihren Kaltplasma-Technologien vor, die in bereits erhältlichen Therapie-Geräten zur Anwendung kommt.

Fachvorträge von Leibniz-Wissenschaftlern aus Borstel und Jena

Auch als Referenten werden Forscher von Leibniz Gesundheitstechnologien an Medica-Foren teilnehmen: Beim „Medica Tech Forum“ (Stand E73 – F67, Halle 12) wird PD Dr. Thomas Bocklitz vom Leibniz-IPHT über „Trends in der Krebsdiagnostik“ sprechen. Direkt im Anschluss wird Prof. Dr. Ute Neugebauer, die stellvertretende wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-IPHT, zum Thema „Präzisionsmedizin – schnelle Methoden für Antibiotikaresistenztestung“ vortragen. Im Medica Labmed Forum (Stand E08 / Halle 18) widmet sich schließlich Dr. Christian Herzmann vom Forschungszentrum Borstel der weltweiten Mobilität aus Sicht der Infektiologie. Alle drei Vorträge finden am 16. November statt.

Weitere Informationen zur Medica finden Sie unter www.medica.de