Leibniz Gesundheitstechnologien präsentiert biophotonische Forschung auf der „LASER World of PHOTONICS“

| Der Forschungsverbund Leibniz Gesundheitstechnologien (LGT) hat seine biophotonische Forschung für medizinische Anwendungen vom 26.-29. auf der Messe „LASER World of PHOTONICS“ präsentiert. Am Gemeinschaftsstand der BMBF-Initiative „Photonik in den Lebenswissenschaften“ beteiligte sich neben dem Leibniz-Forschungsverbund auch das Leibniz-Institut für Photonische Technologien aus Jena (Leibniz-IPHT) sowie kooperierende Unternehmen und Verbünde. Gemeinsam mit den IPHT-Forschern stellte der Verbund neue Ansätze zu multimodalen Bildgebung in der Krebsmedizin vor.

LGT-Sprecher, Prof. Jürgen Popp (r.), präsentiert dem Wirtschaftsminister von Litauen (l.) eine Fasersonde zur endoskopischen, multimodalen Bildgebung

Mit mehr als 30.000 Besuchern gilt die „LASER World of PHOTONICS“ als eine der weltweit bedeutendsten Messen für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik. In diesem Jahr beteiligte sich der Leibniz Forschungsverbund an dem Gemeinschaftsstand „Photonik in den Lebenswissenschaften“, auf dem Verbünde und Projekte im Bereich der Biophotonik vorgestellt wurden.

Vor Ort stellte Leibniz-Gesundheitstechnologien neueste Ansätze zur multimodalen Bildgebung vor, die mittels einer speziellen Multikernfaser künftig auch in Endoskopen genutzt werden könnten. Dies soll Ärzten eine Echtzeit-Bestimmung von Tumorrändern noch während einer Operation ermöglichen.  Der Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds, Prof. Dr. Jürgen Popp, leitete zudem auch ein Panel im Forum „Biophotonics and Medical Applications“, in dem sich zum Beispiel Referenten der Uniklinik Erlangen, der Toptica Photonics AG oder der Grintech GmbH mit der Zukunft der bildgebenden Diagnostik auseinandersetzten.

Darüber hinaus wurden spezielle Gruppenführungen über den gemeinsamen Stand von „Photonik in den Lebenswissenschaften“ angeboten. Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Europäischen Kommission und der VDI Technologiezentrum GmbH sowie Studenten der Photonik-Akademie erhielten so die Möglichkeit, sich umfassend über die biophotonische Forschung für Anwendungen in den Lebenswissenschaften zu informieren. Auch der Wirtschaftsminister Litauens, Mindaugas Sinkevičius, besuchte mit einer Delegation den Gemeinschaftsstand.

Ebenfalls auf der Messe vertreten waren zwei weitere Mitgliedinstitute des Leibniz-Forschungsverbunds: Das Ferdinand-Braun-Institut Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). Beide Institute bringen sich mit ihrer Expertise im Bereich der Photonik unter anderem im LGT-Kompetenzfeld „Bildgebende Methoden“ ein.