Leibniz Gesundheitstechnologien mit zwei Symposien im März

| Mit zwei Symposien baut „Leibniz Gesundheitstechnologien“ im März seine Kompetenzfelder „Plasmamedizin“ und „Bioaktive Grenzflächen“ aus. Beide Veranstaltungen bringen Wissenschaftler und Anwender in Berlin zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse über Disziplingrenzen hinweg zu diskutieren und konkrete Projektideen im Bereich der personalisierten Medizin zu entwickeln.

Den Auftakt bildet am 21. März 2017 das Symposium „Plasmamedizin – Prävention und personalisierte Behandlungsmöglichkeiten in den Räumen der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin.

Zentrales Thema der Veranstaltung ist die Anwendung sogenannter „kalter“ Plasmen in der personalisierten Medizin: Plasmabasierte Technologien eröffnen bereits heute Möglichkeiten zur schonenderen Wundheilung und effizienten Infektionsprävention – insbesondere vor dem Hintergrund der weltweit zunehmenden Gefahr durch Antibiotikaresistenzen. Die Veranstaltung bietet deshalb einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und ermöglicht Medizinern, Wissenschaftlern und Technologie-Entwicklern einen Austausch ihrer Erfahrungen. Eine Expertin im Bereich Medizinrecht betrachtet darüber hinaus auch das Thema der Zulassung und Abrechnung solcher Therapieformen.

Direkt am Folgetag, den 22. März 2017, schließt sich das Symposium „Biomaterials-based approaches to personalized medicine” im Besucher- und Schulungszentrum der KARL STORZ GmbH in Berlin-Mitte an.

Die Veranstaltung konzentriert sich auf jüngste Entwicklungen im Bereich der adaptiven und bioaktiven Materialien, die neue Wege in der individualisierten Medizin aufzeigen: Angefangen bei regenerativen Therapien über die gezielte Beeinflussung des Immunsystems bis hin zu neuartigen diagnostischen Methoden versprechen funktionale Biomaterialen vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Der aktuelle Forschungsstand wird von international renommierten Wissenschaftlern vorgestellt. In weiteren Beiträgen wird die Translation von Grundlagenforschung in die klinische Anwendung betrachtet und ein Blick auf verwandte Aspekte der Gesundheits-und Forschungspolitik geworfen.